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Trauerbräuche
Wir erleben es leider oft, dass das Abschiednehmen nach Fabrikbetrieb
aussieht. Im Gegensatz dazu haben wir wirklich herzliche Trauerbräuche
auf den ländlichen Friedhöfen. Diese Liste soll Anregung geben (und den
Mut die Bestatter / Friedhofsverantwortlichen auf etwas anderes
anzusprechen).
- Posaunenchor spielt schon eine halbe Stunde vor der Beerdigung.
- Der Sarg wird von Freunden, Nachbarn des Verstorbenen getragen und abgelassen.
- Abschied nehmen am offenen Sarg (die Aufbahrung)
- Gaben für den Toten (Lieblingschokolade, Briefe,
Photos, Erinnerungsstücke, Schmuck)
- Dekoration der Feierhalle mit
persönlichen Dingen des Verstorbenen (Hobby, Beruf, gemalte Bilder, Motorrad )
- Gemeinsames Händehalten
- Symbolverwendung wie z.B. eine
aufsteigende Taube oder Luftballons
- Entzändung von Kerzen während
der Rede
- das Begleiten der Trauerfeier und
Rede mit Photos aus dem Leben des Verstorbenen (evtl. "modern" gedacht mit Beamer oder Diaprojektor)
- Einbeziehen von Freunden und Verwandten in den Trauergottesdienst (Lieder, Erzählungen, Kurzgeschichten)
- Trauerfeier am Wochenende, so dass wirklich Zeit vorhanden ist
- Einspielen des Lieblingsliedes des Verstorbenen
- Musik - in jeder Form (Chor, Streicher, Bluesband etc.). Wenn möglich wirklich passend zum Geschmack des Verstorbenen
- gemeinsames Essen nach der Trauerfeier
- und natürlich Blumen (die trösten, Würde ausstrahlen, Festlichkeit gewähren und Liebe ausdrücken)
Wir empfehlen in den meisten Fällen (wenn finanziell machbar) die
doppelte Zeit in der Trauerhalle zu buchen. Aus persönlichen
Trauerfällen ist uns z.B. vom Nürnberger Westfriedhof bekannt, wie
schrecklich es ist, wenn die Trauergemeinde auf die Minute pünktlich
die Trauerhalle verlassen muss und vor der vorderen Tür schon die
nächste Trauerfeier wartet.
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